Savannah | @insightful_eye
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Savannah

Savannah

Überblick

Die alte Hafenstadt Savannah ist eine der schönsten Städte der USA, berühmt für ihre geometrisch angeordneten 22 Plätze umgeben von traumhaften Villen. Einer der ältesten und größten Stadtbezirke aus der Kolonialzeit blieb erhalten und steht komplett unter Denkmalschutz. 1733 von General James Oglethorpe gegründet und im Schachbrettmuster im Lauf der Jahre immer weiter vom Savannah River aus ins Landesinnere gebaut, beherbergt Savannah heute erstaunliche Architektur, malerische Friedhöfe und eine bewegende Geschichte. Diese hat übrigens auch dazu geführt, dass die Stadt als eine der am meisten von Geistern heimgesuchte in den Vereinigten Staaten gilt: Eine geführte Gespenster-Tour, ob in lockerem Rahmen und guten Drinks oder mit professionellen Geisterjägern wird in Savannah allabendlich angeboten.

Dabei ist das Motto der Stadt – „historisch aber hip“ – durchaus Programm. Man findet hier ebenso quirlige Boutiquen und eine spannende Kunstszene, denn Savannah ist Heimat der renommierten SCAD Universität – dem Savannah College of Art & Design. Ebenso für sein funky Nachtleben ist Savannah bekannt, auch aus dem Grund, dass im historischen Viertel Alkoholkonsum unter freiem Himmel erlaubt ist. Und Genussmenschen freuen sich über fabelhafte Südstaatenküche mit frischen Meeresfrüchten und vielfältigen kulturellen Einflüssen.

Savannah blühte auch durch Verbindungen zur Literatur und zum Film, namentlich Forrest Gump und Midnight in the Garden of Good and Evil auf, oder neuere Produktionen wie Disneys Susie & Strolch oder Magic Mike verewigten die Stadt in Blockbustern.

Historic Savannah Homes © Visit Savannah
Historic Savannah Homes © Visit Savannah
Historic Savannah Homes © Visit Savannah
Historic Savannah Homes © Visit Savannah

Überblick

Die alte Hafenstadt Savannah ist eine der schönsten Städte der USA, berühmt für ihre geometrisch angeordneten 22 Plätze umgeben von traumhaften Villen. Einer der ältesten und größten Stadtbezirke aus der Kolonialzeit blieb erhalten und steht komplett unter Denkmalschutz. 1733 von General James Oglethorpe gegründet und im Schachbrettmuster im Lauf der Jahre immer weiter vom Savannah River aus ins Landesinnere gebaut, beherbergt Savannah heute erstaunliche Architektur, malerische Friedhöfe und eine bewegende Geschichte. Diese hat übrigens auch dazu geführt, dass die Stadt als eine der am meisten von Geistern heimgesuchte in den Vereinigten Staaten gilt: Eine geführte Gespenster-Tour, ob in lockerem Rahmen und guten Drinks oder mit professionellen Geisterjägern wird in Savannah allabendlich angeboten.

Dabei ist das Motto der Stadt – „historisch aber hip“ – durchaus Programm. Man findet hier ebenso quirlige Boutiquen und eine spannende Kunstszene, denn Savannah ist Heimat der renommierten SCAD Universität – dem Savannah College of Art & Design. Ebenso für sein funky Nachtleben ist Savannah bekannt, auch aus dem Grund, dass im historischen Viertel Alkoholkonsum unter freiem Himmel erlaubt ist. Und Genussmenschen freuen sich über fabelhafte Südstaatenküche mit frischen Meeresfrüchten und vielfältigen kulturellen Einflüssen.

Savannah blühte auch durch Verbindungen zur Literatur und zum Film, namentlich Forrest Gump und Midnight in the Garden of Good and Evil auf, oder neuere Produktionen wie Disneys Susie & Strolch oder Magic Mike verewigten die Stadt in Blockbustern.

The Grey Market Savannah | @jispe
The Grey Market Savannah | @jispe

Nicht verpassen!

Am besten entdeckt man das historische Viertel der Stadt bei einer Trolley Tour mit offenen Bussen, die man an jeder Station verlassen kann, um die Runde später fortzusetzen. Auch zu Fuß lässt sich Savannah leicht erkunden, jeder der historischen Plätze hat eine eigene Geschichte zu erzählen. Der vielleicht bekannteste ist der Chippewa Square, denn hier befand sich die Bank, auf der „Forrest Gump“ seine Lebensgeschichte erzählte. Ein weiteres Muss ist ein Fotostopp an der Forsyth Fountain, einem Brunnen im malerischen namensgleichen Park und auch ein Blick in die Kathedrale St. James the Baptist lohnt sich – die Kirche im gotischen Stil stammt aus dem Jahr 1876 und ist damit die älteste römisch-katholische Kirche im Bundesstaat.

Zahlreiche historische Villen in Savannah sind heute als Museen zugängig. Am bekanntesten ist das Owens-Thomas House & Slave Quarters Museum, welches zum Dreiklang der renommierten Telfair Museen gehört: Das Jepson Center for the Arts stellt moderne Kunst aus, während die Telfair Academy Gemälde und Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts zeigt.

Plant Riverside District © Plant Riverside District
Plant Riverside District © Plant Riverside District

Die Vergnügungsmeile von Savannah befindet sich am Fluss. Entlang der kopfsteingepflasterten River Street reihen sich Shops, Restaurants und Bars in alten Lagerhäusern für Baumwolle. Mit der kostenfreien Fähre überquert man den Savannah River und hat vom Westin Hotel & Convention Center einen schönen Blick auf die „Skyline“. Wen es länger auf’s Wasser zieht, sollte eine Tour mit dem historischen Schaufelraddampfer Georgia Queen einplanen.

Ende Juli 2020 eröffnete zudem der neue Plant Riverside District und erweitet das historische Viertel: Am Ufer des Savannah River entstand ein neuer Stadtteil auf dem Areal eines alten Kohlekraftwerks von 1912, welches sorgfältig restauriert wurde. Hinter der Ziegelfassade versprüht das imposante Gebäude den Charme eines Naturkundemuseums und zeigt Ausstellungsstücke wie den weltgrößten Kupferklumpen, Fossilien und ein über 40 Meter hohes, verchromtes Dinosaurierskelett. In drei Gebäuden bietet sich Besuchern ein vielseitiges Entertainment-Angebot mit mehr als einem Dutzend Restaurants, drei Dachterrassen mit Blick auf die Stadt, hochwertigen Boutiquen, einem Amphitheater, Bühnen für Livemusik, Parks und Plazas, Kinderspielplätzen und einem Hotel.

Leopold's Ice Cream | @wesko
Leopold's Ice Cream | @wesko

Wunderbar bummeln lässt es sich auch am City Market, der in ausgedienten Getreidespeichern vier Blöcke mit Geschäften, Restaurants und Kunstgalerien umfasst. Hier entstand auch das erste und einzige Museum in den USA, welches der Prohibitionszeit gewidmet ist. Das American Prohibition Museum zeigt auf unterhaltsame Art und Weise, wie es zum Verbot von Alkohol zwischen 1920 und 1933 kam, und wie sich die Gesellschaft dadurch veränderte. Ein Highlight ist die Flüsterbar – das „Speak Easy“ – im Keller des Museums, wo man originalgetreue Cocktails aus den wilden Zwanzigern probieren kann.

Kulinarisch ist Leopold’s Ice Cream seit mehr als 100 Jahren eine Institution von Savannah: Hier kreiert der ehemaliger Hollywood-Produzent Leopold Stratton leckerste Eiscremevariationen. Für das Mittagessen sollte man sich von der Schlange vor Mrs. Wilkes‘ Dining Room nicht abschrecken lassen. Die familiäre Atmosphäre an den großen Tischen, gedeckt mit Fried Chicken und vielzähligen Beilagen, begeisterte schon Barack Obama und etliche Prominente. Weitere Restaurant-Tipps sind das renommierte The Olde Pink House oder das moderne The Grey, das in einem ehemaligen Greyhound-Busbahnhof untergebracht ist.

Eine wunderbare Symbiose gehen Architektur, Geschichte und Natur auf dem Bonaventure Cemetery ein. Der am Fluss auf sumpfigen Grund angelegte Friedhof mit alten Grabsteinen und Statuen, über denen uralte moosbewachsene Eichen wachsen, ist die letzte Ruhestätte von Stadtgrößen wie Jonny Mercer oder Conrad Aiken und sehr beliebt bei Fotografen. Von hier aus lohnt sich zudem die Weiterfahrt zur Wormsloe State Historic Site mit ihrer beeindruckenden Eichenallee.

Verwunschenes Savannah

Warum gehen in Savannah so viele rastlose Seelen um? Die Antwort liegt in Geschichte. Diese Hafenstadt ist heute die Schönheit selbst, war früher jedoch geprägt von Krieg, Krankheiten und Piraten. Noch im 19. Jahrhundert raffte das Gelbfieber mehrfach Tausende von Menschen dahin. Man legte sie eilig in Massengräber. Davor ließen Hunderte von Soldaten ihr Leben im Kampf gegen die Briten. Und so mancher Gauner endete am Strang. Man sagt, dass viele seelen sich heute noch blicken lassen. So berichten Gäste des Restaurants Olde Pink House immer wieder von einem elegant gekleideten Mann, den sie erst für den Kellner halten. Doch bevor sie ihre Bestellung aufgeben können, hat er sich schon in Luft aufgelöst. Schaut man etwas genauer an die Wände, erkennt man diesen mysteriösen Mann auf einem Gemälde als James Habersham Jr. wieder, der in dem Haus anno 1799 starb. Auch um das Restaurant Pirates‘ House kursieren viele Geschichten. Im Captain’s Room und im Treasure Room hängen eingerahmte Seiten einer sehr alten Edition von Robert Louis Stevenson „Die Schatzinsel“ an der Wand. Savannah findet in diesem Klassiker Erwähnung und einige der Ereignisse aus dem Buch sollen sich sogar im Pirates‘ House zugetragen haben. Der Legende nach hat hier der Piratenkapitän John Flint mit seinem letzten Atemzug nach einem Glas Rum gefragt. Kein Wunder, dass sich die Legende hält, dass Flints Geist in mondlosen Nächten im Pirates‘ House umhergeht.

Savannahs gespenstische Aura hängt nachts überall in den Straßen. Viele Haustüren und Verandadecken sind blau lackiert. Ein Symbol für fließendes Wasser, das böse Geister fernhalten soll. Mehrere Geistertouren beleuchten die geschichtlichen Hintergründe und führen zu den schönsten Gruselorten – das ganze Jahr über, aber besonders spannend an Halloween. Man ist zu Fuß unterwegs oder stilecht im Leichenwagen. Die Touren variieren vom lustigen Geister-Event bis hin zur Investigation mit einem echten Geisterjäger. Manche behaupten, wenn man nachts die Hand durch den gusseisernen Zaun des Colonial Park Cemetery hält, wäre die Luft auf dem Friedhof spürbar kälter. Aberglaube oder nicht?

Savannah | @codytphotography
Savannah | @codytphotography
Savannah | @codytphotography
Savannah | @codytphotography

Verwunschenes Savannah

Warum gehen in Savannah so viele rastlose Seelen um? Die Antwort liegt in Geschichte. Diese Hafenstadt ist heute die Schönheit selbst, war früher jedoch geprägt von Krieg, Krankheiten und Piraten. Noch im 19. Jahrhundert raffte das Gelbfieber mehrfach Tausende von Menschen dahin. Man legte sie eilig in Massengräber. Davor ließen Hunderte von Soldaten ihr Leben im Kampf gegen die Briten. Und so mancher Gauner endete am Strang. Man sagt, dass viele seelen sich heute noch blicken lassen. So berichten Gäste des Restaurants Olde Pink House immer wieder von einem elegant gekleideten Mann, den sie erst für den Kellner halten. Doch bevor sie ihre Bestellung aufgeben können, hat er sich schon in Luft aufgelöst. Schaut man etwas genauer an die Wände, erkennt man diesen mysteriösen Mann auf einem Gemälde als James Habersham Jr. wieder, der in dem Haus anno 1799 starb. Auch um das Restaurant Pirates‘ House kursieren viele Geschichten. Im Captain’s Room und im Treasure Room hängen eingerahmte Seiten einer sehr alten Edition von Robert Louis Stevenson „Die Schatzinsel“ an der Wand. Savannah findet in diesem Klassiker Erwähnung und einige der Ereignisse aus dem Buch sollen sich sogar im Pirates‘ House zugetragen haben. Der Legende nach hat hier der Piratenkapitän John Flint mit seinem letzten Atemzug nach einem Glas Rum gefragt. Kein Wunder, dass sich die Legende hält, dass Flints Geist in mondlosen Nächten im Pirates‘ House umhergeht.

Savannahs gespenstische Aura hängt nachts überall in den Straßen. Viele Haustüren und Verandadecken sind blau lackiert. Ein Symbol für fließendes Wasser, das böse Geister fernhalten soll. Mehrere Geistertouren beleuchten die geschichtlichen Hintergründe und führen zu den schönsten Gruselorten – das ganze Jahr über, aber besonders spannend an Halloween. Man ist zu Fuß unterwegs oder stilecht im Leichenwagen. Die Touren variieren vom lustigen Geister-Event bis hin zur Investigation mit einem echten Geisterjäger. Manche behaupten, wenn man nachts die Hand durch den gusseisernen Zaun des Colonial Park Cemetery hält, wäre die Luft auf dem Friedhof spürbar kälter. Aberglaube oder nicht?

Tybee Island | @sav.uav
Tybee Island | @sav.uav

Tybee Island – Savannahs Strand

Rauschendes Meer, Seeluft und weißer Sand – Savannahs Badestrand ist nur 20 Autominuten entfernt! Vor Georgias Atlantikküste gelegen und durch eine Brücke mit den Festland verbunden, liegt die vier Quadratkilometer kleine Insel Tybee Island. Die Fahrt von Savannah aus führt durch malerisches Marschland. Kleine Hotels und Ferienhäuser bieten Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack – von einfach bis schick. Die Restaurants auf Tybee verwöhnen mit Südstaaten-Küche und frisch gefangenen Köstlichkeiten aus dem Meer. Das Highlight unter den Seafood-Restaurants ist das The Crab Shack. Mit Blick auf das Meer und umgeben von einem Wassergraben, in dem sich Alligatoren tummeln, genießt man dort riesige Platten mit Meeresfrüchten, die frischer nicht sein könnten.

Natürlich ist ein ausgedehnter Strandspaziergang ein Muss auf Tybee Island. Das weiße Band mit puderfeinem Sand ist an vielen Stellen über hölzerne Stege durch die Dünen zugänglich. Hölzerne Hollywoodschaukeln am Dünenrand laden zum Verweilen ein. Die Seebrücke bietet zudem einen schönen Ausblick und einen großen Pavillon mit der Möglichkeit Snacks, Eis oder Strandutensilien zu kaufen. Eine wundervolle Aussicht verspricht auch das Tybee Island Lighthouse. Der Leuchtturm zeigt seit 1916 Schiffen den Weg von der Atlantikküste hinauf in den Savannah River. Damit ist er einer der ältesten Leuchttürme der USA und einer der wenigen, die noch an ihren Erbauungsort ihren Dienst tun. Wen es nicht nur ans, sondern auch aufs Wasser zieht, der beobachtet auf einer Bootstour Delfine oder hält die Angelleine ins Wasser, ob vom Boot oder von der Seebrücke aus.

Das gibt es noch zu entdecken

Augusta

Columbus