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Kunst & Kultur

Georgia weiß seine Geschichte, Kunst, Literatur und Naturwissenschaften zu schätzen und zeigt dies mit erstklassigen Museen. Auch auf diesem Gebiet überrascht der Staat mit einer großen Vielfalt: Ob in Atlanta, Savannah oder den kleinen Orten wie Cartersville, Eatonton oder Madison. Ob in einzigartigen Gebäuden oder in der freien Natur – es gibt für Groß und Klein immer etwas zu entdecken.

Historic Uncle Remus Museum, Eatonton

Uncle Remus Museum, Eatonton

Joel Chandler Harris, 1848 in Eatonton geboren, veröffentlichte 1881 seine erste Sammlung von Volksgeschichten mit dem Titel Onkel Remus: Seine Lieder und Sprüche. Für seine Geschichten bediente sich der Autor am Fabel-, Märchen- und Mythenschatz afrikanischer, indianischer und europäischer Völker und prangerte dabei Rassismus und das System der Sklaverei an. 1946 brachte Walt Disney den Film The Song of the South heraus, um Harris und die Onkel-Remus-Geschichten zu ehren. Das Historic Uncle Remus Museum zeigt Erinnerungsstücke an Harris‘ Leben und seine berühmten Geschöpfe. Eatonton, ist übrigens auch die Geburtsstadt der Autorin Alice Walker (Die Farbe Lila) und kann mit mehr als 100 historischen Häusern aufwarten.

Madison

Den Titel „Schönste Kleinstadt der USA“ hat Madison schon oft erhalten, denn im Bürgerkrieg wurde das Städtchen komplett verschont. Zwischen Athens und Macon am Antebellum Trail gelegen, ist dieses Kleinod mit über 1000 historischen Villen unbedingt einen Besuch wert. Einfach schlendern und staunen! Neben dem Museumshaus Heritage Hall, in dessen Fensterscheiben noch heute die Inschriften der Southern Belles erkennbar sind, die einst die Echtheit der Diamanten ihrer Verlobungsringe prüften, birgt das Madison Morgan Cultural Center spannende Zeitgeschichte und Kunst. Zu sehen sind auch ein erhaltenes Klassenzimmer aus dem Jahr 1895, Antiquitäten und Kunsthandwerk aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg.

American Prohibition Museum, Savannah

Als erstes und bisher einziges Museum in den USA beleuchtet das American Prohibition Museum im Herzen Savannahs die Prohibitionszeit von 1920 bis 1933. Es zeigt auf unterhaltsame Art und Weise, wie es zum Verbot von Alkohol kam und was die gesellschaftlichen Auswirkungen waren. Highlight des Museums ist das originalgetreue Speakeasy – die Flüsterbar, die nur historisch belegte Drinks serviert.

Bath Tub Gin © American Prohibition Museum
Bath Tub Gin © American Prohibition Museum
Bath Tub Gin © American Prohibition Museum
Bath Tub Gin © American Prohibition Museum

American Prohibition Museum, Savannah

Als erstes und bisher einziges Museum in den USA beleuchtet das American Prohibition Museum im Herzen Savannahs die Prohibitionszeit von 1920 bis 1933. Es zeigt auf unterhaltsame Art und Weise, wie es zum Verbot von Alkohol kam und was die gesellschaftlichen Auswirkungen waren. Highlight des Museums ist das originalgetreue Speakeasy – die Flüsterbar, die nur historisch belegte Drinks serviert.

Booth Western Art Museum, Cartersville

Für jeden Amerika-Fan ein Muss ist diese private Sammlung, die in ihrem Umfang sogar das Smithsonian of the West in Cody, Wyoming übertrifft. Das Booth Museum in Cartersville ist bekannt für seine umfassende Sammlung an Kunst aus und über den amerikanischen Westen und dem Bürgerkrieg, von Postkutschen über Statuen und Gemälden. Seine wohl ungewöhnlichste Ausstellung ist die Presidential Gallery. Darin finden Besucher nicht nur ein Porträt aller US-Präsidenten, sondern auch jeweils einen handgeschriebenen Brief selbiger und fünf spannende „Fun Facts“ über den Mann hinter der Präsidentschaft.

Atlanta History Center | @atoosathewanderer
Atlanta History Center | @atoosathewanderer

Cyclorama im Atlanta History Center, Atlanta

Das Cyclorama ist das größte Ölgemälde der Welt und zeigt die Schlacht um Atlanta von 1864 im amerikanischen Bürgerkrieg. Im Jahr 1885 begannen deutsche Künstler in Wisconsin mit der Arbeit. Später erhielten sie Verstärkung von Theodore Davis, der die Schlacht mit eigenen Augen gesehen hatte. Sein Wissen über den Bürgerkrieg war grundlegend für die Genauigkeit des Gemäldes. Daneben bietet das Atlanta History Center vielfältige interaktive Ausstellungen zur Geschichte von Georgia, von Bürgerkrieg und Bürgerrechtsbewegung bis hin zur Weltmarke Coca-Cola und den Olympischen Spielen. Rund um das historische Swan House (Drehort der Filmreihe Die Tribute von Panem) und in den weitläufigen Gärten gibt es sogar eine Farm, die besichtigt werden kann.

Telfair Museum of Art, Savannah

Bereits im Jahre 1886 eröffnet, zählt die Telfair Academy im Historic District von Savannah zu den ältesten öffentlichen Kunstmuseen des Südens – und war das erste, das von einer Frau ins Leben gerufen wurde. Die Telfair Academy beherbergt einzigartige Kunstwerke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, darunter die für Savannah ikonische Bird-Girl Statue. Im Jepson Center wird die amerikanische Kunst des 20. Jahrhunderts eindrucksvoll in Szene gesetzt. Zum Dreiklang gehört auch das Owen Thomas House Museum und Slave Quarters, wo das tägliche Leben der ehemaligen Besitzer und ihrer Sklaven eindrücklich und einfühlsam vorgestellt wird. Tickets gelten für alle drei Stätten und sind ab Kauf eine Woche lang gültig.

Jepson Center For The Arts, Savannah
Jepson Center For The Arts, Savannah

Telfair Museum of Art, Savannah

Bereits im Jahre 1886 eröffnet, zählt die Telfair Academy im Historic District von Savannah zu den ältesten öffentlichen Kunstmuseen des Südens – und war das erste, das von einer Frau ins Leben gerufen wurde. Die Telfair Academy beherbergt einzigartige Kunstwerke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, darunter die für Savannah ikonische Bird-Girl Statue. Im Jepson Center wird die amerikanische Kunst des 20. Jahrhunderts eindrucksvoll in Szene gesetzt. Zum Dreiklang gehört auch das Owen Thomas House Museum und Slave Quarters, wo das tägliche Leben der ehemaligen Besitzer und ihrer Sklaven eindrücklich und einfühlsam vorgestellt wird. Tickets gelten für alle drei Stätten und sind ab Kauf eine Woche lang gültig.

Gibbs Gardens, Ball Ground

Raus in die Natur! Die Gibbs Gardens liegen nur knapp eine Stunde Fahrt nördlich von Atlanta in den Ausläufern der Georgia Mountains. Auf dem 25 Hektar großen Gelände finden sich 16 liebevoll angelegte Themenareale und saisonale Blumenschauen begeistern mit Rosen, Narzissen, Azaleen, Rhododendren und Hortensien sowie einem Nature Canopy Walk. Zu den Anlagen gehören auch die umfangreichste Japanischen Gartenanlage der USA sowie traumhafte Seerosengärten, auch hierbei handelt es sich um die landesweit größte Ausstellung mit 140 Sorten in natürlicher Umgebung.

High Museum of Art, Atlanta

High Museum of Art, Atlanta

Das größte und wichtigste Kunstmuseum des amerikanischen Südens begeistert mit seiner ständigen Ausstellung europäischer und amerikanischer Kunst, vor allem aber mit Sonderschauen von Weltformat. Unter den 11.000 Exponaten der ständigen Ausstellung finden sich Arbeiten von Claude Monet, Giovanni Battista Tiepolo und Martin Johnson. Ein großer Teil der Sammlung besteht aus amerikanischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Das High Museum of Art setzt sich als einziges großes Kunstmuseum der USA auch für Volkskunst ein. Festivals für klassische, ausländische und unabhängig produzierte Filme setzen weitere Akzente.

Fernbank Museum of Natural History, Atlanta

Im Jahr 1938 rief die naturbegeisterte Emily Harrison Fernbank ins Leben, um Stadtkindern die Geheimnisse der Natur zu vermitteln. Im Laufe der Jahre wurde im Auftrag der Stiftung auch angrenzender Wald unter Schutz gestellt und 1992 schließlich das Fernbank Museum of Natural History eröffnet. Eine der ständigen Schauen ist der 16-teilige Walk Through Time in Georgia, eine Zeitreise, die sich in die Regionen des Bundesstaates gliedert. Die geologisch älteste davon sind die Appalachen. Sehr viel später, vor 25.000 Jahren, entstand der Okefenokee Sumpf. Der Ausflug in die Vorgeschichte endet an Georgias Küste mit ihren vorgelagerten Inseln, Salzwassermarschen, Strand und Riffen. Großes Drama aus der Urzeit bietet die ständige Ausstellung Giants of the Mesozoic. Diese zeigt Nachbildungen von Dinosaurier-Skeletten in einer Szene, in der sich ein fast 40 Meter langer Argentinosaurus gegen einen 15 Meter großen Giganotosaurus zur Wehr setzt. Ein Schwarm Flugsaurier beobachtet den Kampf aus der Luft. Desweiteren gibt es ein IMAX-Kino.

Atlanta Fernbank Museum © ACVB Marketing Melissa McAlpine
Atlanta Fernbank Museum © ACVB Marketing Melissa McAlpine
Atlanta Fernbank Museum © ACVB Marketing Melissa McAlpine
Atlanta Fernbank Museum © ACVB Marketing Melissa McAlpine

Fernbank Museum of Natural History, Atlanta

Im Jahr 1938 rief die naturbegeisterte Emily Harrison Fernbank ins Leben, um Stadtkindern die Geheimnisse der Natur zu vermitteln. Im Laufe der Jahre wurde im Auftrag der Stiftung auch angrenzender Wald unter Schutz gestellt und 1992 schließlich das Fernbank Museum of Natural History eröffnet. Eine der ständigen Schauen ist der 16-teilige Walk Through Time in Georgia, eine Zeitreise, die sich in die Regionen des Bundesstaates gliedert. Die geologisch älteste davon sind die Appalachen. Sehr viel später, vor 25.000 Jahren, entstand der Okefenokee Sumpf. Der Ausflug in die Vorgeschichte endet an Georgias Küste mit ihren vorgelagerten Inseln, Salzwassermarschen, Strand und Riffen. Großes Drama aus der Urzeit bietet die ständige Ausstellung Giants of the Mesozoic. Diese zeigt Nachbildungen von Dinosaurier-Skeletten in einer Szene, in der sich ein fast 40 Meter langer Argentinosaurus gegen einen 15 Meter großen Giganotosaurus zur Wehr setzt. Ein Schwarm Flugsaurier beobachtet den Kampf aus der Luft. Desweiteren gibt es ein IMAX-Kino.

Margaret Mitchell House, Atlanta

Margaret Mitchell eroberte mit ihrem Roman „Vom Winde verweht“ im Jahre 1936 die Herzen der Leser auf der ganzen Welt. Heute unter kritischer Betrachtung, wurde die Bürgerkriegsromanze zwischen Scarlett O'Hara und Rhett Butler mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet und verkaufte allein im ersten Jahr zwei Millionen Exemplare. Der Roman entstand in einem kleinen Appartement eines Tudor-Hauses von 1899 in Downtown Atlanta. Seit 1997, dank einer Spende von Mercedes Benz, präsentiert sich das Haus in seiner jetzigen Form und kann auf geführten Touren besichtigt werden. Zu sehen ist die Wohnung mit Möbeln der Epoche und die kleine Schreibecke im Wohnzimmer, wo das Buch entstand. In zwei weiteren Gebäuden befinden sich das Besucherzentrum mit Andenkenladen und ein Museum.

Atlanta Museum of Design © ACVB Marketing Alecia Z & Melissa Mc
Atlanta Museum of Design © ACVB Marketing Alecia Z & Melissa Mc

MODA – International Museum of Design and Art, Atlanta

Das MODA hat sich ganz dem Design verschrieben und analysiert in seinen engagierten Ausstellungen, wie Gestaltung unser Alltagsleben beeinflusst. Das Museum richtet sich sowohl an erwachsene Besucher als auch an Kinder. Regelmäßige Sonderausstellungen ergründen die Gestaltungskonzepte von Mode- und Möbelindustrie, Architektur und Grafikdesign.

Tubman Museum, Macon

Spannende Perspektivwechsel ermöglicht das Tubman Museum in Macon. Es ist das größte Museum der Nation, das sich der Aufklärung über Kunst, Lebenswege und Kultur der Afroamerikaner widmet. 1981 gegründet, verfolgt es seine Mission durch die Sammlung, Bewahrung, Ausstellung und Interpretation von Kunstwerken und historischen Artefakten. Ein überdimensionales Wandgemälde stellt die lange Geschichte von Afrika bis in die Neuzeit dar. Auch informiert eine Galerie über afroamerikanische Erfinder und Naturwissenschaftler. Gesondert wird auch das Leben prominenter Afroamerikaner des 19. und 20. Jahrhunderts wie Ellen und William Craft, Jefferson Franklin Long, Sergeant Rodney M. Davis und lokaler Künstler beleuchtet.

Tubman Museum © Matt Odom Photography
Tubman Museum © Matt Odom Photography
Tubman Museum © Matt Odom Photography
Tubman Museum © Matt Odom Photography

Tubman Museum, Macon

Spannende Perspektivwechsel ermöglicht das Tubman Museum in Macon. Es ist das größte Museum der Nation, das sich der Aufklärung über Kunst, Lebenswege und Kultur der Afroamerikaner widmet. 1981 gegründet, verfolgt es seine Mission durch die Sammlung, Bewahrung, Ausstellung und Interpretation von Kunstwerken und historischen Artefakten. Ein überdimensionales Wandgemälde stellt die lange Geschichte von Afrika bis in die Neuzeit dar. Auch informiert eine Galerie über afroamerikanische Erfinder und Naturwissenschaftler. Gesondert wird auch das Leben prominenter Afroamerikaner des 19. und 20. Jahrhunderts wie Ellen und William Craft, Jefferson Franklin Long, Sergeant Rodney M. Davis und lokaler Künstler beleuchtet.

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